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Ratgeber · Website-Wartung

WordPress-Sicherheit: Checkliste für Ihre Website

WordPress ist das meistgenutzte System für Websites – und deshalb auch ein beliebtes Ziel für automatisierte Angriffe. Mit diesen Maßnahmen schützen Sie Ihre Seite.

Warum WordPress-Websites angegriffen werden

Die meisten Angriffe richten sich nicht gezielt gegen Ihr Unternehmen. Programme durchsuchen das Netz automatisch nach Websites mit bekannten Sicherheitslücken – meist in veralteten Plugins, Themes oder WordPress-Versionen. Wer seine Seite aktuell hält, schließt die häufigsten Einfallstore.

Die Folgen eines Angriffs sind ärgerlich bis teuer: Spam-Seiten in Ihrem Namen, Weiterleitungen auf fremde Seiten, Warnhinweise bei Google oder eine Website, die tagelang nicht erreichbar ist.

Die Checkliste

  1. Updates einspielen: WordPress, Theme und alle Plugins regelmäßig aktualisieren – Sicherheitsupdates zeitnah.
  2. Sicherungen: Automatische Backups von Dateien und Datenbank, außerhalb des Webservers gespeichert – und gelegentlich testen, ob sich ein Backup auch zurückspielen lässt.
  3. Starke Zugänge: Lange, einzigartige Passwörter und Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Admin-Konten.
  4. Wenige Admins: Jeder bekommt nur die Rechte, die er braucht. Alte Benutzer löschen.
  5. Aufräumen: Nicht genutzte Plugins und Themes entfernen, nicht nur deaktivieren.
  6. Aktuelle PHP-Version: Beim Hoster eine PHP-Version nutzen, die noch Sicherheitsupdates bekommt.
  7. HTTPS: Ein gültiges SSL-Zertifikat für die ganze Website.
  8. Schutz vor Angriffen: Anmeldeversuche begrenzen und eine Firewall bzw. ein Sicherheits-Plugin einsetzen.
  9. Überwachung: Erreichbarkeit und Änderungen im Blick behalten, damit Probleme schnell auffallen.

Updates: wichtig, aber nicht blind

Updates sind der wichtigste Schutz – sie können aber auch Fehler auslösen, etwa wenn ein Plugin nicht mehr zum Theme passt. Deshalb gilt: vorher sichern, danach prüfen, ob Formulare, Shop und Darstellung noch funktionieren. Bei größeren Versionssprüngen lohnt ein Test auf einer Kopie der Website.

Veraltete PHP-Versionen

Ein oft übersehener Punkt: Auch die Programmiersprache PHP, auf der WordPress läuft, bekommt nur für eine begrenzte Zeit Sicherheitsupdates. PHP 7.4 zum Beispiel wird seit Ende 2022 nicht mehr unterstützt. Welche Version Ihre Website nutzt, sehen Sie im WordPress-Bereich „Werkzeuge → Website-Zustand“ oder bei Ihrem Hoster.

Wenn es doch passiert ist

Zeigt Ihre Website fremde Inhalte oder warnt Google vor ihr, gilt: Ruhe bewahren, Passwörter ändern, Hoster informieren und eine saubere Sicherung zurückspielen. Danach die Lücke schließen, durch die der Angriff kam – sonst steht derselbe Angreifer bald wieder vor der Tür.

Keine Zeit für all das? Mit unserer WordPress-Wartung kümmern wir uns um Updates, Sicherungen und Sicherheit Ihrer Website.

Wir halten Ihre WordPress-Website sicher